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Pop Art Bilder für zu Hause

Pop Art Portraits gibt es nicht nur im Museum, sondern auch für dein eigenes zu Hause.

Zum Beispiel kann man sich auf www.pop art fan.com handgemalte Pop Art Bilder von seinem Lieblingsstar bestellen. Wer ein Bild von seinem persönlichen Idol vergeblich im Archiv sucht, sollte einfach mal nach einem unverbindlichen Gratisentwurf fragen.

Ebenfalls handgemalt sind die Bilder von I proudly present . Hier kann man sein eigenes pop art portrait selber direkt im online shop nach eigenen Wünschen gestalten. Es werden verschiedene Kunstrichtungen angeboten, so daß für jeden Geschmack etwas dabei ist. Wer es lieber im Warhol Stil mag, bestellt sein Bild im Pop Art Stil, Banksy Fans bevorzugen vielleicht eher den Stencil (Cutout) Stil. Eine alte Idee, aber modern interpretiert, ist der Scherenschnitt (SIlhouettes). Vom Foto, das man im shop hochlädt, wird dann der Entwurf gemacht. So persönlich waren Pop Art Bilder noch nie!

Wer sich die berühmten Pop Art Bilder von Andy Warhol oder Robert Rauschenberg mal in echt ansehen möchte, kann das z.B. im Museum Ludwig in Köln oder im Hamburger Bahnhof in Berlin machen.

 

17.10.10 22:44


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POP ART: ANDY WARHOL

Andy Warhol wurde am 6. August 1928 in Pittsburgh (Bundesstaat Pennsilvania/ USA) geboren und starb am 22. Februar 1987 in New York City. Er war ein US-amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher und Verleger sowie Mitbegründer und bedeutendster Vertreter der amerikanischen Pop-Art. Er hinterließ ein umfangreiches Gesamtwerk, das von einfachen Werbegrafiken bis zu Gemälden, Objekten, Filmen und Büchern reicht. Zudem war er auch als Musikproduzent tätig.

Kindheit

Als 3. und jüngster Sohn einer armen Bauernfamilie wuchs er in Pittsburgh auf, wo er im Alter von 8 Jahren einen Nervenzusammenbruch erlitt. Daher kam auch seine Pigmentstörung – viele Leute hielten ihn zu der Zeit für einen Albino. In der darauf folgenden bettlägerigen Phase entwickelte er seine Leidenschaft für Comics und Papierfiguren. Nach seinem Studium für Gebrauchsgrafik am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh (1945-1949), wo er seinen Abschluss in Malerei und Design machte, ging er nach New York.

Erste Siebdruckarbeiten


Anfang der 50er Jahre verdiente Andy Warhol sein Geld mit Illustrationen für Werbung, Modemagazine und Kochbücher. Dabei entwickelte er eine besondere Technik: drop and dripping. Mit Tinte und Tusche tropfte und zeichnete er Motive, die er dann mit Löschpapier abnahm und auf ein neues Blatt druckte.

Er veranstaltete „Colouring Parties", auf denen er seine Gäste dazu einlud, seine Zeichnungen auszumalen. Dies kann man als den Beginn seiner fabrigartigen Produktionsweise betrachten.

 

„I love to do the same thing over and over again“

Kunstwerke

Warhol war als Werbegrafiker überaus erfolgreich. Ende der 1950er Jahre zählte er zu den bestbezahlten Grafikdesignern in Manhattan. Dennoch wählte er bald den künstlerischen Weg und suchte neue Ideen für seine Bilder auf Leinwand. Noch beeinflusst von der Werbeszene zeichnet und malt er, zunächst noch per Hand, Motive aus Hollywood, Werbeikonen oder Comicheften wie Micky Maus oder Superman. Sein Bestreben war es, sich dadurch bewusst von den derzeitigen Künstlern des abstrakten Expressionismus (Jackson Pollock, Mark Rothko) abzugrenzen. Stilistisch war er damit jedoch nicht der einzige. Er stellte bald fest, daß Künstler wie Roy Lichtenstein und Robert Rauschenberg ganz ähnlich arbeiteten.


Anfang der 60er Jahre machte er sich mit dem Siebdruck vertraut und begann intensiv Bilder aus Flugblättern, Kinoheften, Zeitschriften wie Life oder dem Time-Magazine auszuschneiden und zu sammeln, um sie für seine Bilder zu verwenden. Kennzeichnend für die folgende Periode seines Schaffens ist die Verwendung von weit verbreiteten, jedem Amerikaner vertrauten Motiven (meist aus der kommerziellen Werbung  und Pressefotos), von denen er Siebvorlagen herstellen ließ und die er dann seriell wiederholte. Ein typischer Werktitel jener Zeit lautet „30 are better than one“: Eine Postkarte der Mona Lisa  wurde dreißig mal auf der Leinwand vervielfältigt und war daher besser als nur eine – das Original zählt weniger als die quantitative Vervielfältigung.


1962 hatte er mit „Campbell’s Soup Cans" dann seine erste Einzelausstellung. Stieß er bei dem Großteil des Publikums auf Unverständnis, erkannten zwei Käufer sein Genie – einer davon war Dennis Hopper.

Typische Merkmale seiner bekanntesten Kunstwerke sind die weiterverarbeiteten Ausschnitte berühmter Motive und die Vervielfältigungen davon: Elvise, Campbell’s Soup Cans, James Deals, Liz Taylors. Eine von Andy Warhol's berühmtesten Aussagen lautet in deinem Zusammenhang, daß er als Künstler gar nicht existiere, weil er nicht mehr male und seine Vorlagen alle schon da seien. Die Kunst produziere sich selber – es sei vielmehr die von ihm getroffene Auswahl und Gestaltung, das Konzept, die das Werk prägen. Er behauptete ebenfalls, seine Bilder seien teilweise auf seine Anweisungen von dem Siebdrucker Gerard Malanga angefertigt worden.

Warhol wählte seine Motive nach Popularität – ethische Moral interessierte ihn dabei nicht. Ob die Ermordung J.F. Kennedy's oder eine Tomatendose – Hauptsache, es war glamourös. Durch die Vervielfältigung des Motivs erhielten die Bilder eine Aussage über die Macht der Populärkultur. Die Menschen werden in ihrer Wahrnehmung durch die modernen Medien gelenkt.
Durch bunte Farben und beabsichtigt schlampigen Farbauftrag veränderte er die Vorlage zusätzlich – so entstand eine Art filmische Wahrnehmung. 1965 gilt Andy Warhols Werk bereits als Sensation.

Berühmt ist ebenfalls seine sogenannte Factory: mehrere Ateliers, über New York verteilt, in denen er verschiedene Angestellte an seinen Werken arbeiten ließ. Dort wurden jedoch auch zunehmend Musik - und Filmprojekte realisiert und Stars wie Jim Morrison, Nico , Bob Dylan und Mick Jagger gingen dort ein und aus.



 

12.10.10 12:59


STREETART KÜNSTLER: BLU

Der aus Bologna stammende italienische Streetartkünstler BLU gehört neben Banksy zu den schillerndsten Figuren der aktuellen Streetartszene.


Aus Deutschland kennt man ihn von seinen Riesen am Spreeufer, gegenüber vom Lido in der Schlesischen Straße.


Auf www.blublu.org , der Homepage des Künstlers, kann man sich unzählige vergleichbare Werke, verteilt über ganz Europa, anschauen.

Dabei fällt auf, daß Blu einen ganz eigenen Stil verfolgt. Eine zeichnerisch wirkende Outline, wenige Farben – oft nur schwarz/ weiss - und meistens malt er Riesen, die einer meist von Fabrikgebäuden geprägten urbanen Landschaft wieder Leben einhauchen. Es sind fast formlose Wesen, mit einer Oktopusartigen Beweglichkeit in den eigenartigsten Positionen dargestellt.


Die Oberfläche dieser Wesen besteht oft aus einem organischen Geflecht von Menschen oder ist übersät von Stacheln. Wie bei seinem Hai in Barcelona führt das auch oft zu einer plakativen Bildsprache. An einer riesigen Wallmauer reißt der Hai sein Maul auf, es blitzen die scharfen Zähne. Die Haut besteht aus Millionen kleiner Geldscheine.


Sein Stil hat sich Schritt für Schritt entwickelt, was man an den Arbeiten 2000 - 2004 sehen kann. Anfangs arbeitete er noch figürlicher, farbiger. Kleiner. 2004 sieht man dann erste Arbeiten, die den heutigen Stil eindeutig erkennen lassen.

Er malt Szenen wie aus einem Horrorfilm: Gesichter wie Eingeweide, einer Frau, die abgehackte Köpfe in ihren Einkaufswagen packt, Szenen wie nach einem Massaker. Seine Arbeit wird zunehmend grotesker. Die Wesen verlieren die Kontrolle über ihren Körper.

Auch die Männlichkeit wird oft bildlich thematisiert. Man sieht einen Mann mit offener Hose, dem der Kopf aus dem Hosenschlitz guckt. Oder bei einem anderen eine Ente. Diese Arbeiten entstanden übrigens allesamt nahe seiner Heimat, in toskanischen Orten wie Grosseto, Pisa, Florenz.


2008 riskiert er viel, als er in Lateinamerika arbeitet. Dort werden in erster Linie politische Schlachtrufe an die Wand gesprüht. In Guatemala und Mexico City hat er sehr darauf geachtet, nicht die Graffitis der Straßengangs zu übermalen.


Blu verrichtet seine Arbeit quasi auf der Flucht. Er klettert auf Häuserdächer, fährt seine Leiter aus oder kriecht über Stromkästen. Er malt einfach und fragt nicht nach Erlaubnis. „Etwas ohne Erlaubnis zu tun ist eine Art, Dich selber auszudrücken", sagt er.


Wenn Blu in eine neue Stadt kommt, sucht er sie zuerst nach geeigneten Wänden ab. Wände, die das besondere Etwas haben, ein kleines Detail wie ein altes Fenster oder eine besondere Struktur. Oft geben diese Details den Anstoß zu einem neuen Kunstwerk, das das selbe Schicksal teilen wird wie die Wand, auf die es gemalt wurde. Es wird auf der Straße leben und sterben.


(enthält teilweise übersetzte Auszüge aus „Against the Wall: Blu Paints Giants in Buenos Aires" by Alexander Zevin vor Argentimes 2008)







30.9.10 23:29





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