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STREETART KÜNSTLER: BLU

Der aus Bologna stammende italienische Streetartkünstler BLU gehört neben Banksy zu den schillerndsten Figuren der aktuellen Streetartszene.


Aus Deutschland kennt man ihn von seinen Riesen am Spreeufer, gegenüber vom Lido in der Schlesischen Straße.


Auf www.blublu.org , der Homepage des Künstlers, kann man sich unzählige vergleichbare Werke, verteilt über ganz Europa, anschauen.

Dabei fällt auf, daß Blu einen ganz eigenen Stil verfolgt. Eine zeichnerisch wirkende Outline, wenige Farben – oft nur schwarz/ weiss - und meistens malt er Riesen, die einer meist von Fabrikgebäuden geprägten urbanen Landschaft wieder Leben einhauchen. Es sind fast formlose Wesen, mit einer Oktopusartigen Beweglichkeit in den eigenartigsten Positionen dargestellt.


Die Oberfläche dieser Wesen besteht oft aus einem organischen Geflecht von Menschen oder ist übersät von Stacheln. Wie bei seinem Hai in Barcelona führt das auch oft zu einer plakativen Bildsprache. An einer riesigen Wallmauer reißt der Hai sein Maul auf, es blitzen die scharfen Zähne. Die Haut besteht aus Millionen kleiner Geldscheine.


Sein Stil hat sich Schritt für Schritt entwickelt, was man an den Arbeiten 2000 - 2004 sehen kann. Anfangs arbeitete er noch figürlicher, farbiger. Kleiner. 2004 sieht man dann erste Arbeiten, die den heutigen Stil eindeutig erkennen lassen.

Er malt Szenen wie aus einem Horrorfilm: Gesichter wie Eingeweide, einer Frau, die abgehackte Köpfe in ihren Einkaufswagen packt, Szenen wie nach einem Massaker. Seine Arbeit wird zunehmend grotesker. Die Wesen verlieren die Kontrolle über ihren Körper.

Auch die Männlichkeit wird oft bildlich thematisiert. Man sieht einen Mann mit offener Hose, dem der Kopf aus dem Hosenschlitz guckt. Oder bei einem anderen eine Ente. Diese Arbeiten entstanden übrigens allesamt nahe seiner Heimat, in toskanischen Orten wie Grosseto, Pisa, Florenz.


2008 riskiert er viel, als er in Lateinamerika arbeitet. Dort werden in erster Linie politische Schlachtrufe an die Wand gesprüht. In Guatemala und Mexico City hat er sehr darauf geachtet, nicht die Graffitis der Straßengangs zu übermalen.


Blu verrichtet seine Arbeit quasi auf der Flucht. Er klettert auf Häuserdächer, fährt seine Leiter aus oder kriecht über Stromkästen. Er malt einfach und fragt nicht nach Erlaubnis. „Etwas ohne Erlaubnis zu tun ist eine Art, Dich selber auszudrücken", sagt er.


Wenn Blu in eine neue Stadt kommt, sucht er sie zuerst nach geeigneten Wänden ab. Wände, die das besondere Etwas haben, ein kleines Detail wie ein altes Fenster oder eine besondere Struktur. Oft geben diese Details den Anstoß zu einem neuen Kunstwerk, das das selbe Schicksal teilen wird wie die Wand, auf die es gemalt wurde. Es wird auf der Straße leben und sterben.


(enthält teilweise übersetzte Auszüge aus „Against the Wall: Blu Paints Giants in Buenos Aires" by Alexander Zevin vor Argentimes 2008)







30.9.10 23:29
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Claudia (13.3.16 20:54)
Warum betitelt man einen inhaltlich irrelevanten Blog-Post als Künstler Portrait? Kennst Du BLU persönlich? NEIN! dann nenne es bitte auch nicht so.

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